1.6.4

Aktionsbündnis Osnabrück

News

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Aug 30, 2018
Kategorie: Aktuelles
Die 3 neuen Straßenschilder sind angebracht nach der Änderung der Straßennamen mit NS-belasteten Personen, wobei die alten noch vorhanden und rot durchstrichen sind (s. Anhänge). Nachdem keine Klagen gegen den Ratsbeschluss eingegangen sind, sind die neuen Schilder in der 34. Kalenderwoche vom Osnabrücker ServiceBetrieb montiert und die Anwohner informiert worden. Auch die üblichen Dienststellen und Behörden sind über die Straßenumbenennungen informiert worden, die ihre Verzeichnisse korrigieren. Wir werden ein Auge drauf werden, inwieweit Beschädigungen an den neuen Schildern vorgenommen werden.


muh
Apr 9, 2018
Kategorie: Aktuelles
Bad Iburg – 20 Radler haben Bürgermeisterin Annette Niermann das Anliegen nahegebracht, Mitglied im internationalen Bündnis „Mayors for Peace“ zu werden.
Jan 24, 2018
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück - Auf ihrem letzten Treffen befasste sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) mit dem nach ihrer Einschätzung völkerrechtswidrigen Einmarsch türkischer Truppen in das von Kurden beherrschte Gebiet im Norden Syriens. „Leider musste die Weltöffentlichkeit feststellen, dass dort deutsche Waffen, wie Leopard II Panzer, zum Einsatz kamen - die ganz selbstverständlich an den Nato-Partner Türkei geliefert wurden“, so die übereinstimmende Auffassung.

Militärische Maßnahmen, so zeige sich immer wieder, sind nicht geeignet, politische Probleme zu lösen. Ganz im Gegenteil würden sie zu einer Eskalation der Ereignisse führen. Die Bevölkerungsgruppe der Kurden sei in Syrien zum Spielball der Großmächte USA und Russland und anderer Staaten geworden. Beide Großmächte würden die Augen verschließen, zögen ihre Berater aus der Region ab, und ließen das expansionistische Treiben der gegenwärtigen türkischen Regierung geschehen. Nicht einmal zu einer Verurteilung im Weltsicherheitsrat seien sie bereit gewesen.

Zunächst seien die kurdischen Kämpfer der YPG geschätzte Verbündete im Kampf gegen den IS gewesen, die ebenfalls von westlichen Ländern ausgerüstet wurden. So habe auch die Bundesrepublik Deutschland kurdische Gruppen mit Waffen versorgt, über deren Verbleib niemand mehr einen Überblick habe. Diese Gruppierungen würden jetzt fallengelassen, da sie nicht mehr in die Strategie passen würden und die lokale Zivilbevölkerung dürfe jetzt ungestraft bombardiert werden. Das deutsche Außenministerium sehe sich nicht in der Lage, das Eingreifen der Türkei als das zu bezeichnen, was es sei, eine durch nichts zu rechtfertigende völkerrechtswidrige Intervention fremden Territoriums durch den Nato-Partner Türkei.

Die OFRI fordert den sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen an die Türkei und alle anderen Parteien, die am syrischen Konflikt beteiligt sind sowie der militärischen Aggression gegen die Menschen in Syrien. Krieg schaffe keinen Frieden. Sie verurteilt das Schweigen der Bundesregierung zu diesem Vorgehen des Nato-Partners Türkei. Wenn ein Stopp von Waffenexporten an beteiligte Staaten im Jemen-Konflikt möglich sei, müsse dies auch für alle beteiligten Seiten am Syrien-Konflikt gelten.

 

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Aktuelles

Aug 24, 2010

OFRI: Atombomben und Bundeswehr


Osnabrück – Auf Kritik bei der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) ist die fehlende Festlegung bei der New Yorker Abrüstungskonferenz auf den Abzug der letzten in Büchel lagernden Atombomben in Deutschland gestoßen. Die OFRI hatte sind an Protesten in der Eifel beteiligt und war zur Unterstützung der auch vom Bundesaußenminister vertretenen Abzugsforderung von Osnabrück nach Münster geradelt. Die noch heute akuten schrecklichen Folgen der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki lasse keine Alternative als die vollständige weltweite Abschaffung der Atomwaffen, so die übereinstimmende Auffassung beim jüngsten OFRI-Treffen.
Osnabrück – Auf Kritik bei der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) ist die fehlende Festlegung bei der New Yorker Abrüstungskonferenz auf den Abzug der letzten in Büchel lagernden Atombomben in Deutschland gestoßen. Die OFRI hatte sind an Protesten in der Eifel beteiligt und war zur Unterstützung der auch vom Bundesaußenminister vertretenen Abzugsforderung von Osnabrück nach Münster geradelt. Die noch heute akuten schrecklichen Folgen der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki lasse keine Alternative als die vollständige weltweite Abschaffung der Atomwaffen, so die übereinstimmende Auffassung beim jüngsten OFRI-Treffen.
Unterstützung bei der OFRI findet die Absicht des Bundesverteidigungsministers, die Personalstärke der Bundeswehr deutlich zu reduzieren. Angesichts der Rekrutierungs-Aktivitäten der Bundeswehr auch über das Osnabrücker Arbeitsamt sei jungen Leute allerdings geraten, eine Verpflichtung bei der Bundeswehr gut zu überlegen. Wer sich einen sicheren Beruf erhoffe, finde sich schnell in Afghanistan wieder und komme traumatisiert nach Hause, hieß es bei der OFRI. Deutschland sei geraten, ähnlich der Niederlande, die Bundeswehr umgehend zurückzuholen. Wer andere nicht bedrohe, sei in seiner Sicherheit weniger gefährdet. Das lasse weitere Abrüstungsschritte zu. Frei werdenden Ressourcen seien nutzbar für den Export von Gesundheit statt Waffen in die 3. Welt sowie für bessere Bildung im Inland.
Am 21. September will die OFRI in Kooperation mit der Volkshochschule mit Prof. Surmann aus Hamburg über die Planung einer gesonderten Militärjustiz in Deutschland diskutieren (19.30 Uhr, VHS-Gebäude). Am 29. September um 20 Uhr steht ein Informationsbesuch im Archiv der Erich-Maria-Remarque-Stiftung an.
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