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Aktionsbündnis Osnabrück

News

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Aug 9, 2017
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück - Anlässlich des 72. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Bundesregierung aufgefordert, den Vertrag zum Atomwaffenverbot zu unterzeichnen, der im Juli von 120 Staaten verabschiedet worden sei.
Jan 18, 2016
Kategorie: Afghanistan
Osnabrück - Für ernsthafte Gespräche mit den Taliban und den Nachbarländern zur Beendigung der Gewalt in Afghanistan spricht sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus. Dazu müsse die NATO einschließlich der knapp 1.000 Bundeswehrsoldaten ihre Bereitschaft erklären, ihren Krieg, der viele Tote verursacht und Leid in das Land getragen habe, endgültig und vollständig zu beenden.
Über ihre Einschätzung zur aktuellen Situation in Afghanistan und aktuelle Kontakte in das Land berichteten Nadia Nashir (Afghanischer Frauenverein) und Tajawul Almasy, der seit vielen Jahren in Hasbergen lebt. Der Konflikt sei nicht militärisch zu lösen, der Krieg nicht zu gewinnen, erklärte Nadia Nashir. Die derzeit zugespitzte Lage sei nur durch Dialog unter Beteiligung der Nachbarländer zu entschärfen.
Oct 16, 2015
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Bei der Aufnahme von Flüchtlingen müssen nach Einschätzung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Kommunen derzeit die Folgen von Fehlern auch der deutschen Außenpolitik ausbaden. Benannt wurden beim jüngsten OFRI-Treffen die Waffenlieferungen in Krisengebiete, Bundeswehr-Einsätze im Kosovo und Afghanistan sowie eine Wirtschafts- und Exportpolitik, die Strukturen zerstöre und Menschen in die Flucht treibe. Statt die Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen, müsse Deutschland sich seiner Mitschuld für die Flucht so vieler Menschen bewusst werden und in der eigenen Politik liegende Ursachen beseitigen.
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Aktuelles

Feb 6, 2014

Osnabrücker diskutierten Lage in der Türkei


Osnabrück - "Wohin geht die Türkei?" war die thematische Frage, die über  einer gut besuchten Veranstaltung des Atatürk Vereins  sowie der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) stand.

Seit den Protesten im Sommer 2013, die zunächst gegen die Zerstörung des Gezi-Parks in Istanbul gerichtet waren, aber schnell die ganze Türkei ergriffen, sei die Opposition keineswegs verstummt. Obwohl - so berichtete die Ärztin Hale Sentürk aus Belm von ihrem Besuch in Istanbul - nicht nur viele Teilnehmer der durchweg friedlichen Proteste, sondern sogar Journalisten, die darüber berichteten, verhaftet wurden oder ihre Arbeit verloren haben. Die Pressefreiheit sei in einem kritischen Zustand, zur Zeit seien in der gesamten Türkei mehr Journalisten in Haft als nach dem Militärputsch 1980.
Ozan Yurtseven aus Bramsche beleuchtete anhand von aktuellen TV-Berichten die Tätigkeit der sogenannten "Gülen-Bewegung", die sich allem Anschein nach einen Machtkampf mit der von Korruptionsskandalen geschüttelten Regierung Erdogan liefert. Dabei setzen die Anhänger des in den USA lebenden Fethullah Gülen nicht auf eine eigene Partei, sondern auf die Unterwanderung von Polizeiapparat und Justiz sowie der Regierungspartei AKP. Ihr Engagement orientiert sich stark an einer Bildungsarbeit für die Mittel- und Oberschicht der türkischen Gesellschaft.
Auch hierzulande sei die Gülen-Bewegung mit Studentenheimen, Nachhilfezentren und Schulen aktiv. Über ihre Tätigkeit käme jedoch wenig an die Öffentlichkeit.
Die weitere Entwicklung der Situation in der Türkei bleibe offen. Mit Spannung wird die Kommunalwahl im März erwartet, an der voraussichtlich auch in Deutschland lebende türkische Staatsbürger teilnehmen können. Es sei durchaus möglich, dass sich Vertreter der Opposition in den Großstädten durchsetzten, was die AKP-Regierung unter Erdogan in weitere Schwierigkeiten bringen könne.
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