1.6.4

Aktionsbündnis Osnabrück

News

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Apr 17, 1999
Kategorie: Balkan / Ex-Jugoslawien
Rede zum Krieg auf dem Balkan (17.4.1999)

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Aug 19, 1983
Kategorie: Aktuelles
Die OFRI lehnt Gespräche mit der Polizeiführung und anderen Repräsemtanten des Staatsapparates nicht prinzipiell ab, vor allem dann nicht, wenn sie dazu dienen, die Ziele der Friedensbewegung auch in den Reihen der Polizeibeamten und der Soldaten zu vermitteln und Feindbilder bei ihnen abzubauen. Polizisten und Soldaten sind nicht unsere Gegner.

TAZ-Artikel vom 19. August 1983
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Aktuelles

Nov 10, 2017
Kategorie: Aktuelles

Osnabrück – Die Namen von 3 Personen, die im Zeitraum 1942-43 als Schüler Lebensmittel in die teilweise zerstörte Overbergschule schmuggelten, in der  als Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme 250 Häftlinge der SS-Baubrigade II untergebracht waren und von denen 80 innerhalb der wenigen Monate starben, hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) der Stadt Osnabrück für die Benennung von Straßen vorgeschlagen.

Wolfgang Osterheider, Günther Rüsse und Erwin Hügelmeyer sollten in die Liste der Namen aufgenommen werden, die bei der Vergabe von Straßennamen berücksichtigt werden, heißt es in dem an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gerichteten Schreiben. Schon vor Jahren sei von VertreterInnen der Schule und Eltern sowie im Rahmen von Veranstaltungen in den Räumen des "Gestapo-Kellers" im Schloss Osnabrück der Wunsch geäußert worden, diese Personen in Osnabrück ehrend in Erinnerung zu behalten.
Aus OFRI-Sicht sei die aktuell anstehende Umbenennung der 3 Straßen mit den Namen NS-belasteter Personen eine gute Gelegenheit, die Namen zu berücksichtigen. Die OFRI legt allerdings auch Wert auf die Akzeptanz in der Anwohnerschaft. Auch deren Namensvorschläge müssten in die Entscheidung einbezogen werden, die der Rat demnächst zu treffen habe.

 

Aug 9, 2017
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

hiermit lade ich zum nächsten Treffen der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI ein. Das Treffen findet statt am

Montag, den 6. November 2017,
um 17 Uhr,

in der Klause, Gaststätte Grüner Jäger, An der Katharinenkirche, Osnabrück.

Wir freuen uns auf ein erstes und interessantes Wiedersehen nach der Sommerpause.


Viele Grüße
Thomas Müller
Aug 9, 2017
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück - Anlässlich des 72. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Bundesregierung aufgefordert, den Vertrag zum Atomwaffenverbot zu unterzeichnen, der im Juli von 120 Staaten verabschiedet worden sei.
Aug 3, 2017
Kategorie: Treffen

Diskussionsveranstaltung zur Bundestagswahl 2017

zur Friedens-, Außen- und Sicherheitspolitik mit den Schwerpunkten:

Rolle der Bundeswehr/Auslandseinsätze; Bündnispolitik/Rüstungsexport;

Fluchtursachen/Klimaschutz/Konfliktprävention

Aug 2, 2017
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

hiermit lade ich zum nächsten Treffen der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI ein. Das Treffen findet statt am

Montag, den 7. August 2017,
um 17 Uhr,

in der Klause, Gaststätte Grüner Jäger, An der Katharinenkirche, Osnabrück.

Wir freuen uns auf ein erstes und interessantes Wiedersehen nach der Sommerpause.


Viele Grüße
Thomas Müller
May 29, 2017
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

hiermit lade ich Euch zum nächsten und letzten Treffen vor der Sommerpause ein. Die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI trifft sich am

Montag, der 19. Juni 2017
um 17.00 Uhr


in der

Klause, Gaststätte Grüner Jäger, An der Kathrinenkirche, Osnabrück

Thema ist wie immer die aktuelle politische Lage und Planungen für das 2. Halbjahr 2017 sowie letzte Vorbereitungen in Hinblick auf die Bundestagswahl 2017.

Bis dahin viele Grüße
Thomas Müller
Apr 20, 2017
Kategorie: Treffen
Osnabrücker Friedensinitiative OFRI
c/o Th. Müller
Voxtruper Str. 69
49082 Osnabrück

20.4.2017

Liebe FriedensfreundInnen,

am Montag, den 8. Mai 2017 trifft sich die Osnabrücker
Friedensinitiative wieder zu einem nächsten Diskussions- und
Planungstermin. Neben der Nachbesprechung der Osteraktivität stehen die
nächsten Planungen und aktuelle Diskussionen an.

Treffpunkt: 17.00 Uhr, Klause, Gaststätte Grüner Jäger, An der
Katharinenkirche, Osnabrück

Viele Grüße
Thomas Müller
(OFRI)
Apr 19, 2017
Kategorie: Treffen
Bramsche. Die diesjährige Friedensradfahrt der Osnabrücker Friedensinitiative führte die Teilnehmer am Osterwochenende nach Bramsche. Bramsche. Die diesjährige Friedensradfahrt der Osnabrücker Friedensinitiative führte die Teilnehmer am Osterwochenende nach Bramsche.

hier der Bericht aus der NOZ

hier ein Scan der Zeitungsseite
Mar 6, 2017
Kategorie: Treffen
OFRI-Treffen am 13.3. um 17 Uhr im Grünen Jäger
Nov 25, 2016
Kategorie: Treffen

Osnabrück – Gegen die Erhöhung der europäischen Rüstungsausgaben infolge der Trump-Wahl spricht sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus. „Das würde auch in Osnabrück negativ ankommen, wenn Geld aus anderen Etats wie Kitas oder Schulen abgezwackt würde“, betonte Uwe Afemann.

Entgegen der Tendenz zu Militäreinsätzen will die OFRI sich weiter für Verhandlungen und zivile Konfliktlösungen einsetzen. Insbesondere will sie den Blick darauf richten, dass die Entspannung mit Iran und Kuba fortgesetzt und im Konflikt zwischen Israel und Palästina kein Öl ins Feuer gegossen wird. „Interessant wird es sein, ob das US-Militär sich aus Afghanistan zurückzieht oder Trump Rohstoff-Interessen zum Bleiben veranlassen“, so Afemann.

Für diese Anliegen will die OFRI sich im kommenden Jahr wieder an den Ostermärschen beteiligen. Außerdem sollen die hiesigen Bundestagskandidaten zur Diskussion um die zukünftige Friedenspolitik eingeladen werden. Die weitere Vorbereitung soll am 16. Januar besprochen werden (17 Uhr, Gaststätte Grüner Jäger).

Oct 11, 2016
Kategorie: Treffen
21.11.16, 17 Uhr, Aktuelle friedenspolitische Fragen, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1
Mar 27, 2016
Kategorie: Treffen


"Flüchtlinge schützen - Fluchtursachen bekämpfen - Fruchtursache Nr. 1:
Krieg"

lautete das Motto der OFRI im Rahmen der Ostermarsch-Aktionen 2016 beim
Info-Stand mit der VVN-BdA in der Großen Straße.
Zum Weiterlesen


Mar 13, 2016
Kategorie: Treffen

Osnabrücker Friedensinitiative OFRI

c/o Th. Müller

 

9.3.2016

 

Liebe FriedensfreundInnen,

 

die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI plant auch für dieses Jahr eine

(kleine) Aktivität im Rahmen der "Ostermarsch-Tradition". Wir haben für

Ostersamstag, den 26.3.16 für die Zeit von 11 - 14 Uhr einen Stand auf

dem Jürgensort angemeldet und vorbereitet.

 

Hierzu laden wir Euch alle ein, Euch eventuell mit eigenen Aktivitäten,

Anwesenheit etc. oder auch mit Material zu beteiligen, dass wir dann mit

auslegen könnten. Wir würden uns auch freuen, wenn Ihr diese "Einladung"

weitergeben könntet.

 

Teilt mir doch bitte mit, ob und wie Ihr Euch mit beteiligen könnt - so

könnte aus der "kleinen" dann doch auch noch eine "größere" Aktion werden.

 

Viele Grüße

Thomas Müller

(OFRI)

Feb 9, 2016
Kategorie: Treffen
Ostermarsch-Planung am Dienstag, 7. März ab 17Uhr
in der Osnabrücker Gaststätte Grüner Jäger,
An der Katharinenkirche 1.
Gez.: Bartelt
0170 6917 390
Jan 21, 2016
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

das nächste Treffen der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI findet am Montag, den 8.2.2016 um 17 Uhr statt. Da es sich bei diesem Tag um "Rosenmontag" handelt, werden wir außer der Reihe im

Grünen Zentrum Osnabrück
Große Straße 55
Osnabrück

uns treffen.

Inhaltlich wird es um die Fortsetzung der Diskussion zur Planung der Aktivitäten in der ersten Hälfte 2016, die Ostermarschaktivitäten sowie die Diskussion der aktuellen Situation gehen.

Viele Grüße
Thomas Müller
Jan 18, 2016
Kategorie: Afghanistan
Osnabrück - Für ernsthafte Gespräche mit den Taliban und den Nachbarländern zur Beendigung der Gewalt in Afghanistan spricht sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus. Dazu müsse die NATO einschließlich der knapp 1.000 Bundeswehrsoldaten ihre Bereitschaft erklären, ihren Krieg, der viele Tote verursacht und Leid in das Land getragen habe, endgültig und vollständig zu beenden.
Über ihre Einschätzung zur aktuellen Situation in Afghanistan und aktuelle Kontakte in das Land berichteten Nadia Nashir (Afghanischer Frauenverein) und Tajawul Almasy, der seit vielen Jahren in Hasbergen lebt. Der Konflikt sei nicht militärisch zu lösen, der Krieg nicht zu gewinnen, erklärte Nadia Nashir. Die derzeit zugespitzte Lage sei nur durch Dialog unter Beteiligung der Nachbarländer zu entschärfen.
Jan 10, 2016
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

hiermit lade ich Euch zu unserem nächsten OFRI-Treffen ein. Es findet statt am

Mittwoch, den 20.1.2016 um 17 Uhr

in der Klause der Gaststätte Grüner Jäger, An der Katharinenkirche, Osnabrück.

Wir wollen uns über anstehende, wichtige Themen für 2016 und die entsprechenden Planungen unterhalten. Hierzu gehören dann auch Überlegungen zu Aktivitäten zu Ostern 2016 in Osnabrück.

Mögliche Themen/Ideen könnten sein:

1. Völkerrechts-Legitimation von Militäreinsätzen
2. Personalstärke der Bundeswehr
3. Europäisierung der nationalen Armeen
4. Umbenennung NS-belasteter Straßennamen
5. Afghanistan: NATO-Abzug und Zukunftslösung mit Taliban
6. Ablösung kapitalismuskritischer Regierung in Südamerika
7. Atombomben-Modernisierung Büchel
8. Konversion Rüstungsarbeitsplätze / Reduzierung Waffenhandel
9. Alternative zu Bundeswehr in Schulen
10. Denk/Mahnmal Deserteure
11. Friedenslösung für die Ost-Ukraine
12. Friedenslösung für Syrien

Außerdem hatte Kurt Tucholsky am 21.12.2015 seinen 80. Todestag.

Viele Grüße, nachträglich einen schönen Jahresbeginn,

Thomas Müller
Nov 18, 2015
Kategorie: Treffen

Wir trauern

Wir sind entsetzt und erschüttert

über die wahllose und brutale Ermordung von mehr als 120 Menschen.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und den Angehörigen.

In der Gewissheit, dass Europa nur gegen den barbarischen Terror gewinnen kann, wenn wir endlich seinen Ursachen entschlossen entgegentreten und dabei keinen Zentimeter von unseren Grundwerten

Rechtsstaatlichkeit, Gewaltlosigkeit, Frieden und Freiheit abweichen,

uns nicht in ein Gerede zu kriegerischen Aktionen hineintreiben lassen

und auch Flüchtlingen als Opfer von Gewalt und Terror helfen.

Original-/Ausgangstext: www.ohne-ruestung-leben.de

Oct 16, 2015
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Bei der Aufnahme von Flüchtlingen müssen nach Einschätzung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Kommunen derzeit die Folgen von Fehlern auch der deutschen Außenpolitik ausbaden. Benannt wurden beim jüngsten OFRI-Treffen die Waffenlieferungen in Krisengebiete, Bundeswehr-Einsätze im Kosovo und Afghanistan sowie eine Wirtschafts- und Exportpolitik, die Strukturen zerstöre und Menschen in die Flucht treibe. Statt die Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen, müsse Deutschland sich seiner Mitschuld für die Flucht so vieler Menschen bewusst werden und in der eigenen Politik liegende Ursachen beseitigen.
Oct 15, 2015
Kategorie: Treffen
Osnabrücker Friedensinitiative OFRI
c/o Thomas Müller
Voxtruper Str. 69
49082 Osnabrück
www.osnabruecker-friedensinitiative.de

15.10.2015

Liebe FriedensfreundInnen,

hiermit lade ich Euch zum nächsten Treffen der Osnabrücker
Friedensinitiative OFRI ein.

Wir treffen uns am Montag, den 16. November 2015 um 17 Uhr in der Klause
in der Gaststätte Grüner Jäger, An der Katharinenkirche, Osnabrück.

Bei diesem Treffen sollen die letzten Vorbereitungen/Absprachen für
unsere Veranstaltung am Freitag, den 20.11.15 im Ratssitzungssaal
"Deutscher Waffenhandel - Chancen für den Umbau von
Rüstungsarbeitsplätzen?" getroffen werden. Von daher sind besonders die
VertreterInnen der Trägerorganisationen mit eingeladen.

In den nächsten Tagen werden wir den Veranstaltungsflyer rumschicken,
wenn auch der/die VertreterIn der CDU fest steht. Ich bitte dann alle
Ihre Verteilerkanäle zur Bekanntmachung zu nutzen und die zugesagten
Medienkontakte zu aktivieren (taz, Facebook, OS1TV, NOZ, etc.)

Viele Grüße
Thomas Müller
(OFRI)
May 18, 2015
Kategorie: Aktuelles
Am 20.11.2015 liest der Freiburger Friedensaktivist Jürgen Grässlin aktualisiert aus seinem „Schwarzbuch Waffenhandel“, 19 Uhr im Sitzungssaal des Osnabrücker Rathauses.
VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien sollen Stellung beziehen, um der von Minister Gabriel angestoßenen, aber inzwischen ziemlich versandeten Diskussion um die Überprüfung, Begrenzung und Reduzierung der Waffenproduktion und deren Export mehr Schwung zu verleihen - auch im Hinblick auf die Vorbereitung der Programmatik der Parteien für 2017. Geprüft werden könnten die Möglichkeiten, Arbeitsplätze und wirtschaftliches Potential durch Rüstungskonversion, wie sie beispielhaft die MitarbeiterInnen von Lucas Aerospace entwickelten, für die Herstellung und den Handel mit zivilen Produkten zu nutzen, die den Menschen in Konfliktregionen Überlebensperspektiven bieten, statt beim Einsatz von Waffen das gegenseitige Töten zu fördern
May 18, 2015
Kategorie: Treffen
2 kommende Termine:

Ausstellungsbesichtigung Ukraine/Odessa bei Henning Heigl am 15.6. um 17.30 Uhr, Schnatgang 67

6.7. um 17.30 Uhr, Grüner Jäger (An der Katharinenkirche, Jägerzimmer), OFRI-Planungstreffen
Apr 1, 2015
Kategorie: Treffen
Osnabrück - Die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) wird sich am 4. April an den diesjährigen Ostermarsch-Aktionen beteiligen. An diesem Tag vor 70 Jahren wurde Osnabrück vom Nazifaschismus durch britische Truppen befreit. Um 21 Uhr wird vor der Marienkirche auf dem Rathausplatz ein Friedenssymbol aus Lichtern gestaltet. Der „Marsch“ erfolgt dann auf den Turm der Kirche, von wo das Friedenssymbol von oben betrachtet werden kann. Ein Vertreter der Osnabrücker Sinti wird reden. Achim Bigus wird Friedenslieder beitragen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat Unterstützung zugesagt. Von 11-15 Uhr wird auf dem Nicolaiort für die Ziele der Friedensbewegung geworben.
Jan 29, 2015
Kategorie: Treffen

Wie kann der Ukraine-Konflikt gelöste werden?

 

Stellungnahme Harald Klausing

 

Ort: Große Str. 55, Grünes Zentrum

Jan 29, 2015
Kategorie: Treffen

Welche Konsequenzen sollten aus den Morden von Paris gezogen werden?


- Aleviten und Ata-Türk-Verein möchten mit Parteienvertretungen sprechen




Vertreter der Aleviten im Raum Osnabrück und des hiesigen Ata-Türk-Vereins haben die Bitte, mit Vertretungen der Parteien darüber zu sprechen, welche Konsequenzen aus den Morden von Paris gezogen werden sollten. Ihnen ist es ein Anliegen zu betonen, dass wer mit Karikaturen nicht einverstanden ist, nur friedlich dagegen vorgehen darf und dass es dafür viele Möglichkeiten gibt.

Zu diesem Austausch möchten wir einladen:



Sonntag, 15. Februar, 16 Uhr

Raum des Vereins der Aleviten in Osnabrück, Rawiestraße 7.



Hierzu sind eingeladen Vertretungen der Parteien SPD, CDU, Grüne, FDP, Linke, Piraten/UWG. Eingeladen sind auch alle Interessierten.



Konkret betonen Aleviten und Ata-Türk-Verein:


“Wir verurteilen in aller Schärfe das abscheuliche Attentat auf ‚Charlie Hebdo’ in Frankreich. Wir sind der Auffassung, dass der Terror, egal woher er kommt, keine Religion und Stimme hat. Deshalb ist das Attentat nicht nur gegen eine Karikatur-Zeitschrift gerichtet gewesen, sondern gegen die gesamte Menschheit.

Wir sind der Auffassung, dass die Meinungsfreiheit weder mit Zensur, schon gar nicht mit Terror eingeschränkt werden kann.

Es ist offenkundig, dass dieses abscheuliche Attentat den Druck auf die in Europa lebenden Migranten erhöht. Deshalb appellieren wir an alle Institutionen und Organisationen, die das Miteinander befürworten, ihrer Verantwortung nachzukommen und Gesicht zu zeigen.“
Jan 15, 2015
Kategorie: Treffen
„Osnabrücker! Wir sind Charlie, nicht PEGIDA“

unter diesem Motto wollen wir einen Kontrapunkt gegen die fremdenfeindlichen Demonstrationen von Pediga in Dresden und anderen Teilen unserer Republik setzen. Zusammen mit vielen anderen Personen und Organisationen laden wir, die Osnabrücker Friedensinitiative, euch zur Demonstration am Montag, den 19. Januar 2015 um 18:00 Uhr am Theatervorplatz ein.

Wir verurteilen aufs Schärfste die terroristischen Mordanschläge von Paris und trauern um die Toten.

Zeigen wir gleichzeitig, dass Osnabrück kein Verständnis für ausländerfeindliche und rassistische Parolen hat.

Einwanderer und Migranten bereichern uns. Wir brauchen Vielfalt und keine Einfalt. Wer aus Angst vor wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstieg die Schwächsten als Sündenböcke missbraucht, hat nichts verstanden und lässt sich vor den Karren der rechtsradikalen Populisten spannen. Wer hat Hartz IV erfunden und prekäre Beschäftigungsverhältnisse befördert? Die Flüchtlinge aus Afrika und dem Mittleren und Nahen Osten? Nein, die allerletzten, die daran schuld sind, sind die Flüchtlinge und Migranten.

Gerade im Osten, wo es nur sehr wenige Migranten und erst recht fast keine Menschen islamischen Glaubens gibt, ist eine Angst vor einer Islamisierung besonders unverständlich. Die Pediga-Demonstranten missbrauchen die christliche Religion, wenn sie Weihnachtslieder anstimmen und die christlich-jüdischen Werte angeblich verteidigen wollen. Wer wirklich Christ sein will kann nicht Antisemit, Rassist und fremdenfeindlich sein, sondern muss hiergegen ankämpfen.

Die Bundeskanzlerin hat sich mit deutlichen und begrüßenswerten Worten gegen Pediga gewandt. Sie muss ihren Worten aber auch Taten folgen lassen. Es kann nicht sein, dass der eine Teil der Regierungsparteien sich von fremdenfeindlichen Parolen distanziert und der andere, z. B. die CSU, mit Parolen wie „Wer betrügt, der fliegt“ oder „Bei uns wird Deutsch gesprochen“ genau diese ausländerfeindlichen Bestrebungen befördert.

Wir heißen die Flüchtlinge ausdrücklich willkommen. Statt einer restriktiveren Asylpolitik wird es Zeit, dass die Rechte der Flüchtlinge wieder gestärkt werden. Schluss mit der Abschottung Europas. Wir machen keinen Unterschied zwischen Flüchtlingen aus politischen, kriegerischen oder wirtschaftlichen Gründen. Waren es nicht gerade deutsche Auswanderer die wegen der Armut in den letzten Jahrhunderten nach Amerika oder Australien gezogen sind. Gerade Menschen, die sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgen, brauchen wir.

Zeigt den Ewiggestrigen, dass Osnabrück eine weltoffene Stadt ist.

Demonstration am Montag, den 19. Januar 2015 um 18:00 Uhr ab Theatervorplatz in Osnabrück
Sep 20, 2014
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

die OFRI trifft sich zu ihrem nächsten Gesprächskreis am Mittwoch, den
15.10.14 um 17 Uhr in der Klause der Gaststätte Grüner Jäger in Osnabrück.

Bei diesem Treffen wird es um aktuelle Themen und Organisation für die
nächsten Monate gehen.

Mit vielen Grüße
Th. Müller
(OFRI)
Sep 8, 2014
Kategorie: Treffen
Osnabrück – Mit Friedens-Lösungen für die Ukraine befasst sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) am Montag, 15. September. Das für Interessierte offene Treffen beginnt um 17.30 Uhr in der Gaststätte Grüner Jäger (An der Katharinenkirche 1).
Jul 15, 2014
Kategorie: Treffen
Aus seinem Roman "Zonnebeke" liest der Wallenhorster Autor Detmar Müller am Sonntag, 27. Juli, ab 11 Uhr in der Osnabrücker Gaststätte Balou (Seminarstraße 32). Einen Tag, bevor vor 100 Jahren Österreich-Ungarn Serbien den Krieg erklärte, soll für internationale Konfliktlösung ohne militärische Gewalt geworben werden. Dazu trägt Achim Bigus Anti-Kriegslieder vor. Veranstalter: Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) in Verbindung mit dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen) und der Stiftung Leben und Umwelt (Hannover). Nähere Informationen über Telefon 01706917390.
Jun 2, 2014
Kategorie: Treffen
Osnabrück - "Ukraine - gemeinsam mit Russland Frieden schaffen" lautete das Motto einer Veranstaltung der OFRI am Samstag, 31. Mai, auf dem Jürgensort.




hier der Wortlaut der Verlesenen Rede zum Download als PDF
May 12, 2014
Kategorie: Treffen
Hier die Rede von Masha auf der Mahnwache der OFRI vom 8.5.2014


May 11, 2014
Kategorie: Treffen
Osnabrück - Etwa 60 Menschen versammelten sich am Donnerstag an der
Dominikanerkirche zur Mahnwache unter dem Motto "Ukraine - gemeinsam mit
Russland Frieden schaffen".
May 7, 2014
Kategorie: Treffen
Osnabrück - Unter dem Motto "Ukraine - gemeinsam mit Rußland Frieden schaffen" laden Osnabrücker Friedensinitiative und VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) am 8. Mai zu einer Mahnwache. Treffpunkt ist um 17 Uhr an der Dominikanerkirche.

Hier das Statement der OFRI zum Thema Ukraine-Krise als PDF
Apr 19, 2014
Kategorie: Treffen
Über 300 Teilnehmer trafen sich am Karfreitag zum Ostermarsch vor der Uranaufbereitungsanlage der URENCO in Gronau.
28 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl und 3 Jahre nach dem GAU in Fukushima wurde die zivil-militärische Dimension der Atomkraft in den Mittelpunkt gerückt. Denn die UAA Gronau versorgt jedes zehnte AKW weltweit mit angereichertemUranbrennstoff – und ist vom Atomausstieg ausgenommen.
Die Urananreicherung ist auch der einfachste Weg zum Bau einer Atombombe.
(Weitere Infos dazu auf: www.ostermarsch-gronau.de )

Sehr interessant war der Redebeitrag von Anthony Lyamunda aus Tansania, der eindrücklich die Folgen des Uranabbaus in Niger schilderte.

Im Rahmen der Abschluss-Kundgebung verlas Ralph Griesinger für die Osnabrücker Friedensinitiative einen Aufruf an die Bundesregierung zur friedlichen Lösung der Ukraine-Krise, der mit großem Beifall bedacht wurde.
Apr 14, 2014
Kategorie: Treffen
Hundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs darf es nicht wieder zu einem militärischen Konflikt kommen. Die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI kritisiert daher das derzeitige Vorgehen der Europäischen Union, der USA, Russlands und der Ukraine.
Mar 21, 2014
Kategorie: Treffen
Ostermarsch-Planung am Dienstag, 25. März ab 17.30 Uhr
in der Osnabrücker Gaststätte Grüner Jäger,
An der Katharinenkirche 1.
Gez.: Bartelt
0170 6917 390
Feb 7, 2014
Kategorie: Treffen
NOZ vom 4.2.2014

In der „Friedensstadt Osnabrück“ wird dieses Etikett bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten plakativ in Verbindung mit dem Westfälischen Frieden, Erich-Maria Remarque und Felix Nussbaum herausgestellt. Um so peinlicher, wenn jetzt auch gerade an den Osnabrücker Hochschulen Rüstungsforschung betrieben wird. Und es handelt sich hierbei nicht, wie uns die Vizepräsidentin der Universität Frau Kallenrode weismachen will, „... lediglich um Grundlagenforschung“ und es werde nicht an Waffen oder militärischen Systemen geforscht. Diese Äußerung ist leider nur als Verharmlosung und Vertuschung zu verstehen, wenn man einmal auf die entsprechende amerikanische Projektseite des ARL (Army Research Laboratory) geht (www.arl.army.mil/www/default.cfm?page=393; overview briefing). Die den Informationen hinterlegten Hintergrundbilder zeigen allein schon, dass es um nichts anderes als um Forschung für US-Truppen im Kampfeinsatz geht. Dieses ARL ist Auftraggeber der Forschung an der Universität Osnabrück, Bereich Kognitionswissenschaften.
Feb 6, 2014
Kategorie: Treffen
Osnabrück - "Wohin geht die Türkei?" war die thematische Frage, die über  einer gut besuchten Veranstaltung des Atatürk Vereins  sowie der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) stand.

Jan 15, 2014
Kategorie: Treffen
Istanbul, Gezi-Proteste und Korruptionsskandal – Wohin geht die Türkei?

Die Gezi-Park Proteste vom Sommer 2013 in der Türkei bestätigten die Schwächen der Erdogan Regierung, die auf das Diktat der Mehrheit setzt und mit Kritik nicht umgehen kann. Anschließend begann im Spätherbst 2013 eine neue Ära, in der der Druck auf den türkischen Ministierpräsidenten wächst:  Demonstranten fordern seinen Rücktritt, seine Abgeordneten stehen nicht mehr hinter ihm und verlassen die Regierungspartei und die Justiz ermittelt wegen Korruption. Hinzu kommt, dass der Staatspräsident Gül, dessen Name in den Medien öfters mit der Gülen-Bewegung in Verbindung gebracht wird, sich von Erdogan immer deutlicher distanziert.

Was geschieht eigentlich in der Türkei? Was sind die Gründe der großen Kluft zwischen der islamisch religiösen Gülen-Bewegung, vor allem dem Gelehrten Fethullah Gülen, und Erdogan? Wird die Türkei demokratisiert oder islamisiert? Welche Bedeutung haben die demokratischen, laizistischen und europäischen Werte für die AKP-Regierung? Ist es möglich ohne Hilfe des Westens gegen den politischen Islam und ihren Einfluss auf die Demokratie vorzugehen und welche Rolle spielt die EU dabei?
Ozan Yurtseven, M.A. Europa

Termin: 24.1.2014 17 Uhr, Bildungszentrum Ata Türk, Spichernstr. 33
Jan 13, 2014
Kategorie: Treffen
Thomas Müller
Voxtruper Str. 69
49082 Osnabrück

13.1.14

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend ein Leserbrief zu dem Artikel "Familienfreundliche Bundeswehr ... " in der heutigen NOZ. Über eine Abdruck ohne sinnentstellende Kürzungen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Th. Müller

Leserbrief

Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen als neue Mutter der Bundeswehr, Krabbelgruppe auf dem Zerstörer und Stillecke im Kampfflugzeug? Bundeswehr und Familie werden endlich miteinander vereinbar. Der Kampf um die besten Köpfe, die Bundeswehr will und soll mit Wirtschaft und Industrie konkurrieren.

Medien und Politik, Lobbyverbände etc. sind voll des Lobes, die neue Verteidigungsministerin hat im Politikgeschäft einen Volltreffer gelandet.

Die Bundeswehr wird seit Abschaffung der Wehrpflicht im Bemühen um Nachwuchs immer mehr als ein angeblich ganz normales Unternehmen dargestellt, wie Volkswagen, Hellmann oder die Stadtverwaltung, dessen Arbeitgeber mit anderen Arbeitgebern um die besten Arbeitnehmer konkurriert.
Kaschiert wird hiermit, dass letztlich der Arbeitsauftrag des Arbeitgebers Bundeswehr an seinen Arbeitnehmer das Töten von Menschen ist. Die Bundeswehr ist eine weltweit operierende Armee im Interventionseinsatz zur Durchsetzung deutscher politischer und wirtschaftlicher Interessen. Der Chef der demnächst wieder stattfindenden "Münchener Sicherheitskonferenz" Wolfgang Irschinger, ehemaliger Diplomat und Staatsekretär hat es am 4.1.2010 treffend und knapp zusammengefasst:

"Soldaten werden dazu ausgebildet, Andere notfalls umzubringen - oder zumindest so zu drohen, dass diese es als glaubwürdig betrachten umgebracht zu werden, wenn sie das nicht tun, was man von ihnen erwartet. Das ist der Zweck. Wenn man das nicht braucht, dann kann man das Technische Hilfswerk und die Polizei schicken."

Das dieser Job letztlich ein "schmutziges Geschäft" ist, will man nicht wahrhaben oder benennen sondern tunlichst verdecken. Hierzu gehört dann auch die "familienfreundliche Bundeswehr" nach dem Motto "Krieg ist familienkompatibel", genauso wie die Kampfdrohnen, die die Gefahr für die Soldatenfamilienväter und -mütter minimieren. Ein familiengerechter Kampfdrohneneinsatz von 8 - 16 Uhr am Computersteuerstand, weit weg- getötet wird woanders.

Zu dieser Verharmlosungsstrategie gehören ebenso die Sponsoringeinsätze der Bundeswehr für den Kinderschutzbund in Osnabrück oder die Werbeauftritte der "netten Soldaten" im Kinder- und Jugendbereich des Landesturnfestes vor dem Osnabrücker Dom. Ob Caritas, Diakonie etc. oder die Bundeswehr, wo ist da noch der Unterschied? Alle bieten im Kampf um die besten Arbeitnehmer Spaß, Karriere, tolle Gefühle und gute Bezahlung und sind dabei noch zertifiziert "familienfreundlicher Betrieb".
Sep 2, 2013
Kategorie: Treffen
Die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) schließt sich den Appellen der in der Entwicklungsarbeit tätigen NGOs sowie der beiden großen christlichen Kirchen an,  jeglichen militärischen Aktionen in Syrien die Zustimmung zu verweigern. Kriegsverbrechen wie der Einsatz von Chemie-Waffen, von welcher Seite auch immer  erfolgt, werden durch zusätzliche Militär-Anschläge nicht verhindert, sondern vergrößern nur das unsägliche Leid der Zivilbevölkerung. Die Ansicht, man könne durch Luftangriffe irgendwelche Verantwortlichen "bestrafen", halten wir für völlig abwegig.
Aug 27, 2013
Kategorie: Treffen
Osnabrück – Der Syrien-Konflikt ist eines der Themen beim nächsten Treffen der Osnabrücker Friedensinitiative am Montag, 2. September. Interessierte sind eingeladen ab 17 Uhr, Gaststätte Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1.
Gruß, Johannes Bartelt
Tel.: 0541/28104
Aug 8, 2013
Kategorie: Treffen

Das brutale Vorgehen der türkischen Polizei gegen friedliche Demonstranten und die Verhaftung von Journalisten hat allem Anschein nach für die Regierung Erdogan bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Im Gegenteil, immer mehr Menschen setzen sich mit der politischen Situation in ihrem Land auseinander und drücken ihren Widerstand mit immer neuen, gewaltfreien Protestformen aus. Ging es anfangs nur um den Erhalt des historischen Stadtbildes und eines der letzten grünen Flecken in Istanbul, rückte bald die autoritäre Struktur des Staatsapparats in den Vordergrund.
Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte fanden sich Menschen aller Religionen und gesellschaftlichen Schichten zusammen und forderten gemeinsam demokratische Rechte.
Was treibt die Menschen an? Gibt es Hoffnung auf eine politische Bewegung, die die Macht der herrschenden AKP in Frage stellen könnte? Welche Rolle spielen die Oppositionsparteien? Haben die Menschen Erwartungen an Verhandlungen über einen EU-Beitritt?

Zu diesen Fragen diskutieren:

Belit Onay, Landtagsabgeordneter der Grünen und Jurist, war während der Proteste in Istanbul und erlebte die Tränengasangriffe. Er wird über seine Eindrücke berichten sowie über die vielen Gespräche, die er mit Oppositionellen, aber auch mit Vertretern der Stadtverwaltung geführt hat.

Ramis Konya, SPD, war Vorsitzender des Ausländerbeirats der Stadt Osnabrück.

Am Samstag, dem 17. 8. 2013 um 16 Uhr in der Lagerhalle, Raum 201
Jul 23, 2013
Kategorie: Treffen

Samstag Demonstrationen


Osnabrück – Die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) unterstützt eine Petition an den Bundestag, in der Asyl für Edward Snowden nach dem Zeugenschutzprogramm gefordert wird. „Durch Edward Snowden haben wir erfahren, in welch gigantischem Ausmaß
wir von Geheimdiensten ausspioniert werden“, heißt es in der Petition, die Online unterzeichnet werden kann unter https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_06/_11/Petition_43198.html.
Gefordert wird ein Whistlebtower-Gesetz, durch das Hinweisgeber in Deutschland besser abgesichert würden. Bei bundesweiten Demonstrationen soll Solidarität mit Edward Snowden, Bradley Manning und anderen Whistleblowern bekundet werden (s http://www.stopwatchingus.org/ ). Protestiert werden soll gegen die Programme PRISM, TEMPORA, INDECT und das Utah Data Center. „Wir brauchen Menschen wie Edward Snowden, um Verstöße gegen Bürgerrechte
und Missstände bei den Geheimdiensten ans Licht zu bringen“ betont OFRI-Sprecher Uwe Afemann. Jeder müsse sich fragen: Möchte ich in einer Gesellschaft leben, in der ein außer Kontrolle geratener Überwachungsstaat täglich meine Privatsphäre verletzt, um jeden meiner Schritte und Gedanken in der digitalen Welt aufzuzeichnen?
gez.: Bartelt
Tel.: 0541/28104
Jun 18, 2013
Kategorie: Treffen

Herr Präsident Obama zeigen Sie endlich, dass Sie den Friedensnobelpreis vielleicht doch verdient haben. Bis jetzt haben Sie alles getan, damit man Ihnen mit Fug und Recht diesen Preis wieder wegnimmt. Als Sie vor fünf Jahren das erste Mal in Berlin waren und vor ca. 200000 Menschen an der Siegessäule gesprochen haben und Ihr „Yes we can“ verkündeten, ruhten die Hoffnungen der Menschen auf Sie, denn Sie wollten das menschenverachtende Militärgefängnis auf Guantanamo auflösen, doch es ist diesbezüglich nichts geschehen. Noch immer werden hier unschuldige Men­schen unrechtmäßig unter schlimmsten Bedingungen willkürlich festgehalten. Sie wollten aufhören mit den extralegalen Hinrichtungen durch Drohnen. Doch stattdessen haben Sie dies von George W. Bush begonnene Töten, wie man es sonst nur von Diktaturen kennt, ausgeweitet. Mutmaßliche Verdächtige und zufällig in ihrer Nähe befindliche Personen werden ohne Anklage einfach hinge­richtet. Dies hat nichts, aber auch gar nichts mit rechtstaatlichen Methoden zu tun.

Warum haben Sie Osama bin Laden, als er am 2. Mai 2011 in Pakistan ausfindig gemacht wurde, nicht vor Gericht gestellt, um zu demonstrieren, dass Amerika anders handelt als die Terroristen. Stattdessen haben Sie ihn feige ermorden lassen. So handelt kein Friedensnobelpreisträger.

Jetzt wollen Sie die Terroristen, die Sie anderswo mit allen Mitteln - auch mit Drohnen - bekämpfen, in Syrien mit Waffen aufrüsten. Die Vereinigten Staaten haben schon einmal ihre späteren Feinde erst aufgerüstet, um dann zu erkennen, dass dies ein unverzeihlicher Fehler war. Erinnert sei hier an die Taliban in Afghanistan. Wiederholen Sie nicht die Fehler Ihrer Vorgänger. Waffen lösen keine Probleme. Jede Waffe sucht sich seinen Krieg. Und die Begründung, dass von Seiten der irakischen Regierung Chemiewaffen gegen die Bevölkerung eingesetzt wurden, lässt sich durch nichts unter­mauern. Die UN vermutet vielmehr, dass dies mit größerer Wahrscheinlichkeit durch die Gegner Assads geschieht. Dies ist nichts anderes als eine weitere Lüge, um die Gegner Assads aufrüsten zu können. Wir erinnern uns noch sehr genau an den denkwürdigen Auftritt vom 5. Februar 2003 von Colin Powell vor dem Weltsicherheitsrat der UNO, als er von Massenvernichtungs­waffen des irakischen Diktators Saddam Husseins sprach. Diese Waffen sind bis heute nicht gefunden worden.

Es ist zu begrüßen, dass sich die Bundesregierung diesem falschen Konfliktlösungsversuch nicht anschließt.

Mutige Männer wie Bradley Edward Manning und Edward Snowden, die auf illegale und rechts­widrige Aktionen US-amerikanischer Behörden, Institutionen und Militärs aufmerksam gemacht haben, werden unerbittlich verfolgt, während die wahren Täter meist ungeschoren davonkommen.

Sie sind angetreten, um die Bürgerrechte zu verteidigen und zu stärken, doch mit dem Ausspähen unbescholtener Bürger im Internet, vor allem auch aus Deutschland, lassen Sie genau das Gegenteil zu. Aus dem „Yes we can“ ist ein „Yes we scan“ geworden.

Vielleicht erinnern Sie sich an das, was Sie vor fünf Jahren in Berlin gesagt haben, als Sie noch kein Präsident waren und handeln entsprechend. Verdienen Sie sich endlich den Friedensnobelpreis und enttäuschen Sie nicht weiter die Menschen, die so viel Hoffnung in Sie gesetzt haben, damit das hässliche Amerika des George W. Bush überwunden wird. Noch ist es nicht zu spät.

Martin Luther King sagte vor ca. 50 Jahren sein berühmtes „I have a dream“, hoffentlich bleibt es bei Ihnen Herr Präsident nicht bei einem „I have a drone“.

Und vergessen Sie nicht, die 20 Atombomben mit nach Hause zu nehmen, die Sie noch in Deutschland (Büchel) liegen haben.

 

Jun 2, 2013
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

am Montag, den 17.6.2013 trifft sich die OFRI wieder um 17. 30 Uhr im Grünen Jäger (An der Katharinenkirche, Nebenraum).

Inhaltliche sollen die Veranstaltungen und Termine für den Sommer und das 3.Quartal 2013 vorbereitet werden.

Viele Grüße

Thomas Müller
Apr 13, 2013
Kategorie: Aktuelles

Osnabrück – Der Konflikt um Nordkorea ist für die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) Bestätigung, dass weltweit alle Atomwaffen beseitigt werden müssen. Statt einer Modernisierung müsse der vom Bundestag unterstützte Abzug der in Büchel in der Eifel gelagerten 20 Atombomben endlich gegenüber den USA durchgesetzt werden. Weiterhin
sollten sich alle Atomwaffenstaaten ernsthaft um die Umsetzung des Nichtverbreitungspaktes bemühen und ihre eingegangenen Verpflichtungen erfüllen, betonte Sprecher Thomas Müller beim jüngsten OFRI-Treffen. Diese und weitere Forderungen will die OFRI am 20. August mit den hiesigen Bundestagskandidaten diskutieren, wozu Vertreter von CDU, SPD, FDP, Linke und Grüne zugesagt haben. Am 27. Juli soll das Thema Rüstungsexport beim Besuch der Friedensreiter in Osnabrück angesprochen werden.

Apr 13, 2013
Kategorie: Treffen

Wahlen im Juli zu früh - Versöhnung unterstützen

OFRI sprach über nicht-militärische Zukunft in Mali

 

Osnabrück – Die für Ende Juli in Mali von der internationalen Gebergemeinschaft geforderten Wahlen kommen für die Menschen viel zu früh. Darüber waren sich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ute Koczy und Olaf Bernau (Afrique-Europe-Interact, Bremen) einig, die auf Einladung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) über die Zukunft des Landes ohne Gewalt sprachen.

Feb 14, 2013
Kategorie: Treffen

- Alternativen zu militärischen Einsätzen –


Mit der militärischen Intervention der ehemaligen Kolonialmacht
Frankreichs in Mali Mitte Januar dieses Jahres mit der Begründung das
Vordringen von Islamisten aus dem Norden in die Hauptstadt Bamako zu
verhindern und kein zweites Afghanistan in der Sahelzone zuzulassen, hat
sich auch die Aufmerksamkeit in Deutschland auf dieses afrikanische Land
gerichtet. Soll sich Deutschland diesmal stärker militärisch engagieren
und Frankreich unterstützen, nachdem sich die Bundesrepublik in Libyen
so zurückgehalten hat? Schließlich wird die Bundeswehr gerade zu einer
Interventionsarmee umgebaut.

Doch warum gibt es diese Intervention in Mali, welche Interessen werden
damit wirklich verfolgt? Welche wirtschaftliche Interessen spielen eine Rolle und ist die Verbesserung der Menschenrechtslage im Norden Malis nicht nur ein „Kollateralnutzen“, wie es der ehemalige entwicklungspolitische Sprecher der CDU Jürgen Todenhöfer formuliert? Gibt es keine nicht-militärischen Lösungen in Mali und welche Rolle kann dabei die malische Zivilgesellschaft spielen? Was kann vorbeugend getan werden, um derartige Krisen erst gar nicht entstehen zulassen und wie muss die deutsche Entwicklungspolitik darauf reagieren?

Antworten darauf versuchen

 

Olaf Bernau (Afrique-Europe-Interact, Bremen)

Ute Koczy (entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag)

 

zu geben. Beide sind exzellente Kenner Malis und bereisen das
Land kurz vor der Veranstaltung:

Dienstag, 9. April, 20 Uhr

VHS-Gebäude Osnabrück, Bergstr. 8

Hierzu laden wir alle Interessierten ein.

 

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Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) – www.osnabruecker-friedensinitiative.de

in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Osnabrück

Oct 28, 2012
Kategorie: Treffen

Anläßlich eines Benefizkonzertes der Bundeswehr für den Kinderschutzbund am 24.Oktober 2012 schrieb die Osnabrücker Friedensinitiative einen offenen Brief an den Kinderschutzbund
Oct 22, 2012
Kategorie: Aktuelles

Finanzkrise – Rüstungsgeschäfte. Bloß nicht sparen!

Osnabrück - Um die Finanzkrise und ihren Zusammenhang mit Rüstungsgeschäften ging es in einer Veranstaltung der Osnabrücker Friedensinitiative und Pax Christi mit der
Bundestagsabgeordneten Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen).

Katja Keul, die für ihre Partei im Verteidigungsausschuss sitzt, kritisierte die fehlende Transparenz in Fragen deutscher Rüstungsexporte. Genauere Auskünfte zu solchen
Waffenexporten gebe es zumeist erst zwei Jahre nach den getätigten Geschäften, sodass eine Kontrolle durch das Parlament quasi ausgeschlossen sei.

Federführend in Fragen von Rüstungsgeschäften sei das Wirtschaftsministerium, das sich nur ungenügend um Fragen der Menschrechtslage der Empfängerländer kümmere. Besser aufgehoben wären diese Fragen beim Außenministerium, so Keul.
In Zeiten der Finanzkrise in Europa bestünden besondere Anreize, den Export in Drittländer zu genehmigen, weil die europäischen Länder als Abnehmer von Rüstungsgütern immer mehr ausfielen. Eigentlich dürften solche Exporte nur in Ausnahmefällen genehmigt werden. Jedoch würden gerade in letzter Zeit vermehrt Rüstungsgüter in Spannungsgebiete wie die Arabische Halbinsel geliefert.

Besonders umstritten seien die Panzerverkäufe an Saudi Arabien und Katar, beides Staaten mit großen Demokratiedefiziten. Deutschland als drittgrößter Rüstungsexporteur liefere Waffen in 141 Länder. Dabei sei Griechenland im Jahr 2010 mit 15 % der größte Abnehmer und dies in Zeiten der dortigen Schuldenkrise. Die Türkei folge mit 10 % an sechster Stelle.

Von Zuhörern bemängelt wurden fehlende Hinweise durch die Bundestagsfraktionen auf den Zusammenhang zwischen Verschuldung und Rüstungsausgaben. Gefordert wurde die Stornierung der Rüstungsausfuhren nach Griechenland.
Die Veranstalter sammelten Unterschriften zur „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ zahlreicher Bürgerinitiativen und kirchlicher Organisationen. Damit soll Druck auf die Regierung ausgeübt werden, die Rüstungsgeschäfte einzuschränken.

 

Jul 24, 2012
Kategorie: Bekanntmachungen
Mit Plakaten und Flyern hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) am Stand der Bundeswehr auf dem Turnfest vor einer vorschnellen militärischen Verpflichtung gewarnt. „Die Afghanistan-Erfahrungen sollten deutlich machen, dass man als Leiche oder traumatisiert zurück kommen kann“, betonte OFRI-Sprecher Thomas Müller. Nach Ansicht der Friedensinitiative habe die Bundeswehr beim Turnfest nichts zu suchen. Besonders negativ beurteilen die OFRI-Mitgliedern, dass schon kleinen Kindern Gewehre zu Schießübungen in die Hand gedrückt wurden.
Jun 26, 2012
Kategorie: Bekanntmachungen
OFRI für Aufnahme einer Zivilklausel in die
Grundordnung der Universität

Osnabrück - Die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) begrüßt die von
Studenten der Universität Osnabrück vorgeschlagene Aufnahme einer
Zivilklausel in die Grundordnung dieser Hochschule mit dem Ziel, eine
Kooperation mit Einrichtungen des Militärs oder der Rüstungsindustrie
auszuschließen. Die auf der letzten Senatssitzung der Universität begonnene
Diskussion zu diesem Thema sei ein erster Schritt, sich als wichtige
Institution im Rahmen der Friedensstadt Osnabrück zu positionieren, hieß es
beim jüngsten OFRI-Treffen. Beteiligen will sich die Friedensinitiative an
einer Aktion des kulturgeschichtlichen Museums zum Thema 100 Jahre Erster
Weltkrieg im kommenden Jahr, einer Kampagne von Pax Christi gegen
Verschuldung und Rüstungsexport im Herbst sowie dem Einsatz für
Arbeitsplätze alternativ zur Bundeswehr.
Jun 10, 2012
Kategorie: Treffen
Liebe FriedensfreundInnen,

die OFRI trifft sich am Montag, den 25.6.2012 um 18 Uhr in der Klause im Grünen Jäger, An der Katharinenkirche 1 wieder zu einem aktuellen Gespräch. Neben Planungen für das 2. Halbjahr sollen auch anstehende aktuelle Themen diskutiert werden.

Viele Grüße
Thomas Müller
May 30, 2012
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Mit "Why"-Plakaten haben (gestern) Mitglieder der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) junge Menschen am Eingang der Arbeitsagentur begrüßt, die in diesem Gebäude eine Werbeveranstaltung der Bundeswehr besuchen wollten. Ziel sei es gewesen, mit dem Bild eines sterbenden Soldaten zum rechtzeitigen Nachdenken anzuregen, worauf man sich einlasse, erläuterte Uwe Afemann. Unter den ca. zehn Teilnehmern befand sich auch eine Hauptschullehrerin, die der OFRI berichtete, sich auf Fragen von Schülern vorbereiten zu wollen.
Nov 11, 2011
Kategorie: Afghanistan
Dass im nächsten Jahr fast 1.000 Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan zurück geholt werden sollen, ist gut. Schlecht ist, dass über 4.000 Frauen und Männer dort bleiben sollen, um ihren Kopf hinzuhalten für einen Krieg, den es nie hätte geben dürfen. Viele Soldaten wurden geopfert und Zivilisten getötet, weil die seinerzeitige US-Regierung Vergeltung wollte für den Terror-Angriff vom 11.9.2011 und daneben geostrategische Vorteile suchte. Die deutsche Regierung hatte keinen Mut zu widerstehen und erdichtete die Parole von der Verteidigung am Hindukusch. Wenn 2013 nicht alle deutschen Soldaten zurück sind, muss ein anderer Abzug her, den dieser Regierung aus Berlin. Eine neue Regierung muss verpflichtet werden, den mit angerichteten Schaden durch zivile Hilfe wieder gut zu machen.
Nov 11, 2011
Kategorie: Aktuelles

Eine Tafel in der Katharinenkirche. Bemerkungen anlässlich des Volkstrauertags 2011

 

In kirchlichen Räumlichkeiten, die wie die der Katharinenkirche eine lange und  reichhaltige Tradition aufweisen, lohnt es sich zuweilen, den Blick auf die Wände schweifen zu lassen.

 

In diesem Falle meine ich damit den Blick auf die sogenannte Gefallenentafel. Was eignet sich mehr als ein Gottesdienst zum Volkstrauertag, den man früher gar „Heldengedenktag“ nannte, um sich mit dieser Tafel zu befassen?

Apr 25, 2011
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Mit einem Rundgang zu sogenannten Kriegerdenkmälern hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) sich heute an den bundesweiten Ostermärschen beteiligt.
Apr 5, 2011
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Für eine sorgsame Prüfung der Historie der Baracken in der ehemaligen britischen Kaserne in Eversburg hat sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) ausgesprochen. „Auf keinen Fall darf hier aus wirtschaftlichen Gründen ein vorschneller Abriß erfolgen“, erklärte Thomas Müller nach einer Besichtigung.
Oct 27, 2010
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Wer sich bei der Bundeswehr verpflichte, müsse vorher wissen, was auf ihn zukommen könne, erklärte der Sprecher der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) anläßlich eines Informationsbesuches im Archiv des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums. Buch und Film „Im Westen nichts neues“ könnten einen erheblichen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten.
Aug 24, 2010
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück – Auf Kritik bei der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) ist die fehlende Festlegung bei der New Yorker Abrüstungskonferenz auf den Abzug der letzten in Büchel lagernden Atombomben in Deutschland gestoßen. Die OFRI hatte sind an Protesten in der Eifel beteiligt und war zur Unterstützung der auch vom Bundesaußenminister vertretenen Abzugsforderung von Osnabrück nach Münster geradelt. Die noch heute akuten schrecklichen Folgen der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki lasse keine Alternative als die vollständige weltweite Abschaffung der Atomwaffen, so die übereinstimmende Auffassung beim jüngsten OFRI-Treffen.
Jul 17, 2010
Kategorie: Aktuelles
Leserbrief vom 17.7.2010 Johannes Bartelt
Feb 3, 2010
Kategorie: Afghanistan

Prof. Paech nahm bei OFRI rechtliche Bewertung vor
 
Osnabrück - Würde der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan als Krieg eingestuft, wäre die Bundeskanzlerin gesetzlich Oberbefehlshaberin, die Durchführung von Wahlen würde ausgesetzt, per Notstandsverfassung würden Grundrechte eingeschränkt, Festnahmen wären bis zu vier Tagen ohne gerichtlichen Beschluß möglich. Darauf wies Thomas Müller von der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) zu Beginn einer rechtlichen Bewertung des Militäreinsatzes hin, die der Hamburger Professor Noman Paech vornahm.

Jan 19, 2010
Kategorie: Afghanistan

Osnabrück - Ausdrückliche Zustimmung für ihre kritische Einschätzung zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat Bischöfin Margot Käßmann bei der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) gefunden. "Der Militäreinsatz gegen Afghanistan war von Beginn an völkerrechtlich unrechtmäßig", so OFRI-Sprecher Thomas Müller. Nach über acht Jahren sei noch immer kein Ende des Krieges in Sicht, im Gegenteil bringe er immer mehr Menschen Leiden und Tod. Um den Dialog über Wege zum Frieden nicht nur in Afganistan zu vertiefen, hat die OFRI Bischöfin Käßmann nach Osnabrück eingeladen. Vorher soll im Zusammenhang der Afghanistan-Konferenz Ende Januar in London eine rechtliche Bewertung des Bundeswehr-Einsatzes vorgenommen werden. Dafür konnte die OFRI den Professor für öffentliches Recht, Norman Paech aus Hamburg, für Mittwoch, 3. Februar, gewinnen. Die öffentliche Veranstaltung findet statt um 20 Uhr in der Lagerhalle (Spitzboden).

Aug 27, 2009
Kategorie: Aktuelles
Parteien zur Außenpolitik: Welche Rolle sollen zukünftig Bundeswehr und zivile Friedenssicherung spielen? (27.8.2009)

Auf Einladung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) und weiterer Osnabrücker Organisationen (ev.-ref. Gemeinde Osnabrück, Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft, amnesty international Osnabrück, Hans-Calmeyer Initiative) diskutieren am 27.8.09 im Cafe Spitzboden der Lagerhalle die 5 Kandidaten der im Bundestag vertretenden Parteien unter der Leitung von Prof. Dr. Mokrosch vor ca. 80 Zuhörern Fragen zur Außen- und Sicherheitspolitik und welche Rolle zukünftig die Bundeswehr und Zivile Friedenssicherung spielen soll.

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Jul 18, 2009
Kategorie: Fremdenfeindlichkeit
Der Mord an Marwa betrifft uns alle - Schweigemarsch für friedliches Miteinander

Samstag, 18. Juli 2009
11 Uhr ab Hauptbahnhof Osnabrück
Abschlußkundgebung auf dem Ledenhof
Wir rufen alle, denen friedliches Miteinander am Herzen liegt, zur Teilnahme auf.

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Jul 18, 2009
Kategorie: Fremdenfeindlichkeit

Jun 26, 2009
Kategorie: Iran
Friedensinitiative schreibt an Botschaft  (26. Juni 2009)

Ihre Solidarität mit den Protestierenden und Inhaftierten im Iran wollen die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) sowie mehrere Einzelpersonen zum Ausdruck bringen. Zunächst wurde ein Protestschreiben an die iranische Botschaft verfasst.

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Mar 7, 2009
Kategorie: Fremdenfeindlichkeit

Die neofaschistische NPD plant für Samstag, den 07. März 2009, einen Aufmarsch in der Friedensstadt Osnabrück. Wieder einmal will diese noch immer nicht verbotene Partei in unserer Stadt ihre verbrecherischen Ideologien verkünden. Die NPD verbreitet dabei mit völkischer Geschichtsfälschung Hass und Hetze.

Aufruf zur Teilnahme

Feb 12, 2009
Kategorie: Israel / Palestina
OFRI: Möglichkeit für Osnabrück als Friedensstadt (12.2.2009)

Mit kommunalen Partnerschaften sowohl nach Israel als auch nach Palästina kann die Stadt Osnabrück nach Auffassung der Osnabrück Friedensinitiative (OFRI) dazu beitragen, die Feindschaft zwischen beiden Völkern abzubauen und zu Verständigung beizutragen.

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Feb 9, 2009
Kategorie: Israel / Palestina

Montag, 09.02.2009 Osnabrück: öffentlichen Versammlung "Perspektiven nach dem Gaza-Krieg", 17 Uhr, Gaststätte "Grüner Jäger", An der Katharinenkirche 1, VA: Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI)

Jan 17, 2009
Kategorie: Israel / Palestina
Krieg ist keine Lösung, nie und nirgendwo!

Die Kriegshandlungen müssen unverzüglich eingestellt werden.
Waffenstillstand jetzt.

Ein Militärschlag wird die Probleme Israels nicht lösen. Und Raketen auf israelische Siedlungen bringen den Palästinensern auch keinen Frieden.

Download PDF (17. Januar 2009)
Jan 17, 2009
Kategorie: Israel / Palestina
Krieg ist keine Lösung
Frieden jetzt!
Krieg geht uns alle an!
Darum rufen wir auf:
Beteiligen Sie sich an der Demonstration
gegen den Krieg im Gaza und für einen friedlichen Weg.
Sonnabend, 17. Januar 2009

Download PDF (17.1.2009)
Jan 9, 2009
Kategorie: Israel / Palestina
Die Osnabrücker Freidensinitiative (Ofri) verurteilt die jüngste Eskalation zwischen Israel und den Palästinenstern, weil wiederum Zivilisten zu unschuldigen Opfern gemacht würden.

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Dec 29, 2008
Kategorie: Israel / Palestina
OFRI konkretisiert 2009-Planungen (29. Dezember 2008)

Die jüngste Eskalation zwischen Israel und den Palästinensern mache wiederum Zivilisten zu unschuldigen Opfern, stellt die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) fest. Weder für das Bombardement der Israelis noch für den Abschuß von Raketen aus dem Gaza-Gebiet gebe es eine Rechtfertigung.

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Oct 18, 2008
Kategorie: Grundgesetzänderungen
Die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) sieht die Beibehaltung der strikten Trennung zwischen äußerer und innerer Sicherheit als unverzichtbar an. Dieses Grundprinzip ist von den Verfassern des Grundgesetzes aus den Erfahrungen der Weimarer Republik und des NS-Regimes als Schutzmechanismus im Grundgesetzes verankert worden, wurde betont. Deshalb ist der Einsatz militärischer Gewalt im Innern der Bundesrepublik auch in Zukunft entschieden abzulehnen.

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Sep 9, 2008
Kategorie: Georgien
OFRI plant Friedens-Aktivitäten (September 2008)

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Feb 29, 2008
Kategorie: Britische Streitkräfte in Osnabrück
Osnabrück nach Briten-Abzug noch keine militärfreie Zone (29. Februar 2008)
OFRI beteiligt sich an Ostermarsch in Bremen

Auch in diesem Jahr will die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus Anlaß der Ostermärsche ihren Protest gegen Militär und Krieg verdeutlichen. Angesichts des Abzugs der Briten aus Osnabrück soll es aber eine Beteiligung am Ostermarsch am 22. März in Bremen geben, wo der Theologe Eugen Drewermann spricht.

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Nov 26, 2007
Kategorie: Irak

„Die zweitgrößte Streitmacht im Irak“, unter diesem Titel berichtete M. Meitsch (Studierender der Politikwissenschaften der Universität Osnabrück) auf Einladung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) über seine Arbeiten zu privaten Militärfirmen. Unter Private Military Companies (PMCs) werden Firmen zusammengefasst, die in Kriegsgebieten für Regierungen, internationale Konzerne und Nicht-Regierungsorganisationen diverse Dienstleistungen übernehmen. Hierzu gehören die Erledigung direkter militärischer Kampfaufträge, Sicherungsaufträge, Beratungs-, Ausbildungs- bis hin zu Spionageaufgaben oder der Bereich von Nachschub, Logistik und Instandsetzung.

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Oct 9, 2007
Kategorie: Afghanistan
Veranstalung mit Nadia Karim: Frauenvereinsvorsitzende informierte Friedensinitiative (9. Oktober 2007)
"Unsere Projekte stehen unter dem Schutz der Bevölkerung", betonte Nadia Karim als Gast der Osnabrücker Friedensinitiative. Die Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins, der seit 15 Jahren über 80 zivile Projekte mit anderen Frauen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wasserversorgung aufgebaut und betreut hat, erläuterte, sie lasse sich grundsätzlich nicht von Militärs begleiten.

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Sep 15, 2007
Kategorie: Afghanistan
Für den 15. September 2007 hat ein Bündnis aus Friedensbewegung und anderen sozialen Bewegungen, das sich "Bundeswehr raus aus Afghanistan" nennt, zu einer Demonstration und Kundgebung nach Berlin eingeladen. Damit soll der Druck auf den Bundestag erhöht werden, der wenige Tage später über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan entscheiden wird.

Aufruf zur Teilnahme
Aug 22, 2007
Kategorie: Fremdenfeindlichkeit
Fünfzehn Jahre nach Rostock-Lichtenhagen ist der ausländerfeindliche Spuk leider immer noch nicht vorbei. Mit Entsetzen und Unverständnis hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) von den Geschehnissen in Mügeln Kenntnis genommen, wo acht Inder von ca. 50 deutschen Jugendlichen verprügelt und durch die sächsische Kleinstadt gejagt worden sind. (22. August 2007)

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Jun 19, 2007
Kategorie: Afghanistan
Um eine friedliche Entwicklung in Afghanistan einleiten zu können, sei die Beendigung der US-Militäraktion "Enduring Freedom", die immer mehr Ziviltote koste, unabdingbar, erklärte Tajawul Almasy, ein gebürtiger Afghane, der seit vielen Jahre in Hasbergen lebt, als Gast der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI).

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Apr 16, 2007
Kategorie: Kriegsdienstverweigerung
Pastor ter Horst berichtete über Unterstützung für Deserteure (April 2007)

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Mar 19, 2007
Kategorie: Britische Streitkräfte in Osnabrück
Osnabrücker Friedensinitiative sprach mit Verbindungsoffizier Chris Linaker (März 2007)

Kaserne an der Sedanstraße soll zuerst geräumt werden

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Jan 8, 2007
Kategorie: Irak
Perspektiven für junge Leute im Irak schaffen (Januar 2007)

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Nov 11, 2006
Kategorie: Tschetschenien
Raschid Osdojew wurde am 11. März 2004 von mutmaßlichen Angehörigen des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB) entführt und ist seitdem verschwunden. Ob der stellvertretende Staatsanwalt in der Republik Inguschetien noch lebt oder an welchem Ort er festgehalten wird, ist seitdem nicht bekannt. Über die Hintergründe dieses Falles und ähnlicher Menschenrechtsverletzungen berichtete auf Einladung von Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) und Volkshochschule die Russland-Expertin von Amnesty International, Anja Kräutler.

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Nov 9, 2006
Kategorie: Tschetschenien

Donnerstag, 9. November 2006, 20.15 Uhr,
Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8, Raum 304

Apr 15, 2006
Kategorie: Israel / Palestina
Oster-Gespräch: Trommeln für den Frieden im Nahen und Mittleren Osten (15. April 2006)

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Mar 30, 2006
Kategorie: Aktuelles
Der Frankfurter Polizei-Chef begründete die Folter eines Gefangenen mit der Absicht, das Leben eines Kindes retten zu wollen. Bundesinnenminister Schäuble befürwortet, per Folter erpresste Aussagen zu verwenden zur Abwendung terroristischer Anschläge. Wir laden ein zur Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen einer geänderten Einstellung zur Folter. (30.3.2006)

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Mar 18, 2006
Kategorie: Iran

Keinen Krieg gegen den Iran - für eine politische Lösung!

Ein Aufruf der 'Kooperation für den Frieden' (Zusammenschluss verschiedener Friedensorganisationen) und des Bundesausschusses Friedensratschlag - veröffentlicht in der 'Frankfurter Rundschau' am 18.3.2006

Aufruf

Jan 10, 2006
Kategorie: Britische Streitkräfte in Osnabrück
OFRI: "Briten-Abzug riesige Chance" (Januar 2006)

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Jun 21, 2005
Kategorie: Aktuelles
Selbst Todesstrafe in EU-Verfassung vorgesehen.
Theologe Prof. Albert Fuchs fordert Abstimmung auch in Deutschland.

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May 22, 2005
Kategorie: Kriegsdienstverweigerung
Gerechter Krieg? - Kriegsdienstverweigerer der Alliierten im 2. Weltkrieg berichten (22.5.2005 )
60 Jahre Ende des II. Weltkrieges, Befreiung vom Nationalsozialismus
50 Jahre Wiederbewaffnung, Bundeswehr
50 Jahre Kriegsdienstverweigerung

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May 22, 2005
Kategorie: Irak
Aufruf an die britischen Soldaten (22.5.2005)

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Feb 2, 2005
Kategorie: Aktuelles

Feb 28, 2004
Kategorie: Fremdenfeindlichkeit
Die neofaschistische NPD plant für Samstag, den 28. Februar 2004 einen Aufmarsch in der Stadt Osnabrück.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Aufruf zur Demonstrationsteilnahme gegen diese NPD-Demo
Sep 22, 2001
Kategorie: Afghanistan
Rede aus Anlass des Attentates auf World Trade Center in New York (22.9.2001)

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Mar 21, 2000
Kategorie: Tschetschenien

21. März 2000, 20 Uhr,

Lagerhalle, Kultur- und Kommunikationszentrum, Rolandsmauer 26, Veranstaltet von Aktionszentrum 3. Welt in Zusammenarbeit mit Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI)

Referent: Dr. phil. Vadim Damier

May 1, 1999
Kategorie: Balkan / Ex-Jugoslawien
Stellungnahme der OFRI zur Resolution des Rates der Stadt Osnabrück zum Kosovo-Krieg (Mai 1999)

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Apr 17, 1999
Kategorie: Balkan / Ex-Jugoslawien
Rede zum Krieg auf dem Balkan (17.4.1999)

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Aug 19, 1983
Kategorie: Aktuelles
Die OFRI lehnt Gespräche mit der Polizeiführung und anderen Repräsemtanten des Staatsapparates nicht prinzipiell ab, vor allem dann nicht, wenn sie dazu dienen, die Ziele der Friedensbewegung auch in den Reihen der Polizeibeamten und der Soldaten zu vermitteln und Feindbilder bei ihnen abzubauen. Polizisten und Soldaten sind nicht unsere Gegner.

TAZ-Artikel vom 19. August 1983
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