Dass im nächsten Jahr fast 1.000 Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan zurück geholt werden sollen, ist gut. Schlecht ist, dass über 4.000 Frauen und Männer dort bleiben sollen, um ihren Kopf hinzuhalten für einen Krieg, den es nie hätte geben dürfen. Viele Soldaten wurden geopfert und Zivilisten getötet, weil die seinerzeitige US-Regierung Vergeltung wollte für den Terror-Angriff vom 11.9.2011 und daneben geostrategische Vorteile suchte. Die deutsche Regierung hatte keinen Mut zu widerstehen und erdichtete die Parole von der Verteidigung am Hindukusch. Wenn 2013 nicht alle deutschen Soldaten zurück sind, muss ein anderer Abzug her, den dieser Regierung aus Berlin. Eine neue Regierung muss verpflichtet werden, den mit angerichteten Schaden durch zivile Hilfe wieder gut zu machen.
Eine Tafel in der Katharinenkirche. Bemerkungen anlässlich des Volkstrauertags 2011
In kirchlichen Räumlichkeiten, die wie die der Katharinenkirche eine lange und reichhaltige Tradition aufweisen, lohnt es sich zuweilen, den Blick auf die Wände schweifen zu lassen.
In diesem Falle meine ich damit den Blick auf die sogenannte Gefallenentafel. Was eignet sich mehr als ein Gottesdienst zum Volkstrauertag, den man früher gar „Heldengedenktag“ nannte, um sich mit dieser Tafel zu befassen?
Osnabrück – Mit einem Rundgang zu sogenannten Kriegerdenkmälern hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) sich heute an den bundesweiten Ostermärschen beteiligt.