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Aktionsbündnis Osnabrück

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Sep 7, 2021
Kategorie: Aktuelles

Osnabrücker Bundestagskandidaten zur Friedenpolitik

31.8.2021 Saal Bundesstiftung Friedensforschung

Am 31.8.2021 stellten sich die Bundestagskandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und der Linken den Fragen der Osnabrücker Friedensintiative und des Publikums zur Verteidigungs- und Außenpolitik. Zu Beginn wurden den Kandidaten eine Frage zugelost, die sie im Zusammenhang mit einer persönlichen Vorstellung beantworten sollten.

In einer zweiten Runde ging es um Afghanistan, um im Anschluss daran auf Fragen aus dem Publikum einzugehen.
Aug 21, 2021
Kategorie: Aktuelles
Aus Sicht der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) muss aus der Afghanistan-Erfahrung die Konsequenz gezogen werden, dass bei zukünftigen nationalen und internationalen Konflikten unbedingt diplomatische, also nicht -militärische Lösungen gefunden werden.
Jul 7, 2021
Kategorie: Aktuelles

Dienstag, 31. August, 19 Uhr

Saal der Bundesstiftung Frieden, Osnabrück, Am Ledenhof 3

Unsere Fragen:

1. Atomwaffen

Vor 11 Jahren hatte der Bundestag den seinerzeitigen Außenminister Westerwelle nach New York geschickt, um den Abzug aller Atombomben aus Deutschland zu erreichen. Doch im Eifelort Büchel lagern noch immer 20 Atombomben und Deutschland will sich die atomare Teilhabe mit Tornado-Fliegern sichern. Wir wollen, dass auch Deutschland sich der UN-Initiative auf Atomwaffenverzicht anschließt.
Wir fragen Sie: Wie soll Deutschland zum Abbau der Atomwaffenarsenale beitragen?

 

2. Militäretat

Von Deutschland wird gefordert, den Militäretat auf 2% des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Schon jetzt hat die gegenwärtige Bundesregierung diesen Haushaltsposten deutlich anwachsen lassen und will dieses in den nächsten Jahren fortsetzen. Wir wollen die Senkung der Rüstungsausgaben und die Umwidmung der freiwerdenden Gelder zugunsten der Krisenprävention und zivilen Konfliktschlichtung.
Wir fragen Sie: Wie soll Deutschland mit der 2%-Forderung zum Wehretat umgehen?

 

3. Russland

Die Sanktionen gegen Russland wegen der Krim-Besetzung und der Beteiligung am Ost-Ukraine-Konflikt haben bislang die damit verbundenen Ziele nicht erreicht. Abrüstungsverträge stehen auf dem Spiel und Geheimdienstaktionen sowie Menschenrechtsverstöße auf beiden Seiten (Nawalny, Snowdon) belasten die Beziehungen. Wir wollen, dass alle Mittel des friedlichen Interessenausgleichs eingesetzt werden, um die Bedrohung durch Militär abzubauen und dessen Einsätze zu beenden.
Wir fragen Sie: Wie soll Deutschland seine Außenpolitik gegenüber Russland gestalten?

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Aktuelles

Mar 25, 2021

Krieger-Gedenken ändern


OFRI mit Vorschlägen zum „Ehrenmal“ in Voxtrup

Osnabrück – Wie kann das sogenannte „Kriegerdenkmal“ an der Meller Landstraße in Voxtrup auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden? Darüber sprachen vor Ort Vertreter der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI mit dem örtlichen Stadtratsmitglied Wulf-Siegmar Mierke (UWG).

Erstellt von: Afemann

Im Januar habe das Voxtruper Bürgerforum bereits über eine Erneuerung gesprochen, berichtete Mierke. Der Osnabrücker Service-Betrieb sei um Klärung gebeten worden, wie eine Instandsetzung der 235 teilweise nicht mehr lesbaren Namen von  Toten aus dem II. Weltkrieg auf der umgebenden Mauer möglich sei. Zudem sei eine neue Gedenktafel am Eingang vorgeschlagen worden.

Zustimmung bei Mierke fand der OFRI-Vorschlag, auch zivile Kriegstote in das Gedenken einzubeziehen. Schließlich sei Voxtrup von Bombenangriffen auf die Bahnlinien betroffen gewesen. Auch auf das Leid von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern, Geflüchteten und von den Nazis verfolgten könne hingewiesen werden. In die notwendige Aufarbeitung sollte der vom Stadtrat eingesetzte Arbeitskreis Erinnerungskultur einbezogen werden.

„Geklärt werden muss, wer zukünftig für Instandhaltung und Pflege die Verantwortung übernimmt“, so Mierke. An der jährlichen Kranzniederlegung hätten sich bisher auch Bürgerverein und Feuerwehr beteiligt. Er habe deshalb die Stadtverwaltung um Klärung gebeten, was genau vertraglich von der Stadt Osnabrück bei der Eingemeindung von Voxtrup festgelegt worden sei.

„Heute kann es kein Werben für heroisches Kriegertum mit Tod fürs Vaterland mehr geben“, betonte OFRI-Sprecher Thomas Müller. Erforderlich sei eine Gedenkstättenkultur, die dazu beitrage, dass sich solches Leid nicht wiederhole und jeder Mensch sich aufgerufen fühle, zu gewaltfreier Lösung von Konflikten beizutragen.

Solche Gedenkstätten könnten zum Nachdenken über Krieg und Militär beitragen, bekräftigte Franz-Josef Lotte. „Auch wenn sie aus einer anderen Zeit kommen, sind sie auch heute sinnvoll gegen Nationalismus und Gewalt“, so der Pax-Christi-Vertreter. Für Schulen und angehende Bundeswehrangehörige biete sich hier ein Ort der Auseinandersetzung.

Mierke empfahl  der OFRI, sich in die weiteren Planungen einzubringen. Vielleicht könnten zum nächsten Voxtruper Bürgerforum im Juni schon erste Schritte berichtet werden.

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