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Aktionsbündnis Osnabrück

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Nov 22, 2021
Kategorie: Aktuelles
Liebe FriedensfreundInnen,
die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI trifft sich im Oktober 2021 am:
Montag, den 22. November 2021 um 17.00 Uhr
in der Klause, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1, Osnabrück.
Nov 22, 2021
Kategorie: Aktuelles

Am letzten Totensonntag, den 21. November 2021 ehrte die Osnabrücker Friedensinitiative am Kriegerdenkmal Römereschstraße/An der Netter Heide nicht die getöteten Soldaten, sondern die Menschen, die sich dem Morden auf den Schlachtfeldern widersetzten. Deserteuren, Kriegsdienstverweigerern und Wehrkraftzersetzern gilt unser Andenken und auch unsere Hochachtung.

Oct 4, 2021
Kategorie: Aktuelles

Liebe FriedensfreundInnen,
die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI trifft sich im Oktober 2021 am:
Montag, den 11. Oktober 2021 um 17.00 Uhr
in der Klause, Grüner Jäger, An der Katharinenkirche 1, Osnabrück.

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Aktuelles

Nov 22, 2021

Gedenken und Ehrung der Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer


Am letzten Totensonntag, den 21. November 2021 ehrte die Osnabrücker Friedensinitiative am Kriegerdenkmal Römereschstraße/An der Netter Heide nicht die getöteten Soldaten, sondern die Menschen, die sich dem Morden auf den Schlachtfeldern widersetzten. Deserteuren, Kriegsdienstverweigerern und Wehrkraftzersetzern gilt unser Andenken und auch unsere Hochachtung.

Erstellt von: Afemann

„MEIN SCHICKSAL WAR MIR NEBENSACHE – WAS ICH TAT TAT ICH AUS LIEBE ZU MEINEM VATERLAND

Dies ist der Text einer Inschrift auf diesem Denkmal, mit dem die im 2. Weltkrieg Getöteten der Osnabrücker Infanterieregimenter geehrt werden. Was war das für ein Vaterland, das das Schicksal des einzelnen Menschen als Nebensache erscheinen ließ? Dieses Vaterland führte im Inneren Krieg gegen alle, die sich der rassistischen Ideologie der Nazis nicht unterordneten oder anpassten. Millionen saßen in Konzentrationslagern und wurden dort ermordet. Nach außen führte dieses Vaterland einen Vernichtungs- und Eroberungskrieg in dem Millionen den Tod fanden. Konnten die Macher dieses Denkmals wirklich so verblendet sein, zu glauben, dass dieses Vaterland liebenswert war? Die Verbrechen dieses Vaterlandes wurden einfach ausgeblendet und der Tod auf dem Schlachtfeld als Heldentod stilisiert. Erich-Maria Remarque hatte eine andere Sichtweise auf die Soldaten, die für das Vaterland in den Krieg zogen. Das Zitat auf unserem Banner stammt aus seinem Roman „der schwarze Obelisk“. Er beschreibt darin die Einweihungsfeier für das Kriegerdenkmal in Haste, vor dem wir im letzten Jahr unsere Aktion durchführten. Auch er verwendet den Begriff ´Helden´. Er steht bei ihm allerdings in einem ganz anderen Kontext. Für ihn waren die Soldaten ´missbrauchte Helden´, denen das eigene Schicksal ganz und gar nicht nebensächlich war. Sie hätten gern noch weitergelebt.

Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme der Ofri, wie sie am letzten Totensonntag bei der Ehrung der Deseteure vorgetragen wurde: Rede zur Gedenkveranstaltung.

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