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Aktionsbündnis Osnabrück

News

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Jan 17, 2021
Kategorie: Aktuelles

Der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen tritt am 22. Januar 2021 endgültig in Kraft, nachdem der 50. Staat ihn ratifiziert und die Urkunde bei der UN hinterlegt hat (1). Die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI beglückwünscht die Unterzeichnerstaaten und gratuliert den zivilgesellschaftlichen Initiatoren zu diesem Erfolg.

Dec 16, 2020
Kategorie: Aktuelles
Die Idee, die Deserteure der beiden Weltkriege zu würdigen, schwelte schon lange in Kreisen der OFRI. Wie aber ließe sich dies realisieren, darüber wurde in den Sitzungen immer mal wieder diskutiert. So tauchte auch die Idee von einem eigenständigen Denkmal auf. Es wurde versucht, den Osnabrücker Künstler Johannes Trieb dafür zu gewinnen. Die Idee fiel bei ihm jedoch nicht auf fruchtbaren Boden. Stattdessen schlug er vor, durch temporäre Aktionen die Osnabrücker Öffentlichkeit auf die Thematik aufmerksam zu machen.
Der Vorschlag, ein Kriegerdenkmal zu nutzen, es möglicherweise umzugestalten oder zu ergänzendurch Hinweise auf das Schicksal der Deserteure wurde entwickelt.
Nov 17, 2020
Kategorie: Aktuelles
Gedenken der Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer am Kriegerdenkmal Haste initiiert von der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) – 2., 15., 22.11.2020
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Aktuelles

Oct 16, 2015

Mitschuld für Flucht bewusst werden


Osnabrück – Bei der Aufnahme von Flüchtlingen müssen nach Einschätzung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Kommunen derzeit die Folgen von Fehlern auch der deutschen Außenpolitik ausbaden. Benannt wurden beim jüngsten OFRI-Treffen die Waffenlieferungen in Krisengebiete, Bundeswehr-Einsätze im Kosovo und Afghanistan sowie eine Wirtschafts- und Exportpolitik, die Strukturen zerstöre und Menschen in die Flucht treibe. Statt die Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen, müsse Deutschland sich seiner Mitschuld für die Flucht so vieler Menschen bewusst werden und in der eigenen Politik liegende Ursachen beseitigen.
Anerkennung der OFRI fand das Engagement so vieler Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück für die Aufnahme der Flüchtlinge. Insbesondere in Bramsche-Hesepe, Osnabrück und Bad Iburg, aber auch in anderen Kommunen werde trotz mancher Belastung Beispielhaftes geleistet. Erfreulich sei, dass es bisher offensichtlich nicht wie andernorts zu Brandanschlägen oder anderen Angriffen gegen Flüchtlinge gekommen sei. Allerdings seien die Verantwortlichen für die teilweise menschenunwürdigen Zustände im Lager Hesepe aufgefordert, schnellstmöglich vorhandene leer stehende feste Unterkünfte bereit zu stellen, statt sehenden Auges bei Frost und Regen durch Zeltunterbringung die Gesundheit auch von Kindern zu gefährden eine Krankheitswelle zu verursachen.

Für den 20. November hat die OFRI die Zusage vom Freiburger Friedensaktivisten Jürgen Grässlin, ab 19 Uhr im Osnabrücker Rathaus aus seinem Buch „Schwarzbuch Waffenhandel – Wie Deutschland am Krieg verdient“ zu lesen. Im Anschluss soll mit Vertretern der Parteien über Konsequenzen diskutiert werden.
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