1.6.4

Aktionsbündnis Osnabrück

News

Seite 1 von 19  > »

Nov 10, 2017
Kategorie: Aktuelles

Osnabrück – Die Namen von 3 Personen, die im Zeitraum 1942-43 als Schüler Lebensmittel in die teilweise zerstörte Overbergschule schmuggelten, in der  als Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme 250 Häftlinge der SS-Baubrigade II untergebracht waren und von denen 80 innerhalb der wenigen Monate starben, hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) der Stadt Osnabrück für die Benennung von Straßen vorgeschlagen.

Wolfgang Osterheider, Günther Rüsse und Erwin Hügelmeyer sollten in die Liste der Namen aufgenommen werden, die bei der Vergabe von Straßennamen berücksichtigt werden, heißt es in dem an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gerichteten Schreiben. Schon vor Jahren sei von VertreterInnen der Schule und Eltern sowie im Rahmen von Veranstaltungen in den Räumen des "Gestapo-Kellers" im Schloss Osnabrück der Wunsch geäußert worden, diese Personen in Osnabrück ehrend in Erinnerung zu behalten.
Aus OFRI-Sicht sei die aktuell anstehende Umbenennung der 3 Straßen mit den Namen NS-belasteter Personen eine gute Gelegenheit, die Namen zu berücksichtigen. Die OFRI legt allerdings auch Wert auf die Akzeptanz in der Anwohnerschaft. Auch deren Namensvorschläge müssten in die Entscheidung einbezogen werden, die der Rat demnächst zu treffen habe.

 

Aug 9, 2017
Kategorie: Aktuelles
Osnabrück - Anlässlich des 72. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August hat die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) die Bundesregierung aufgefordert, den Vertrag zum Atomwaffenverbot zu unterzeichnen, der im Juli von 120 Staaten verabschiedet worden sei.
Jan 18, 2016
Kategorie: Afghanistan
Osnabrück - Für ernsthafte Gespräche mit den Taliban und den Nachbarländern zur Beendigung der Gewalt in Afghanistan spricht sich die Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus. Dazu müsse die NATO einschließlich der knapp 1.000 Bundeswehrsoldaten ihre Bereitschaft erklären, ihren Krieg, der viele Tote verursacht und Leid in das Land getragen habe, endgültig und vollständig zu beenden.
Über ihre Einschätzung zur aktuellen Situation in Afghanistan und aktuelle Kontakte in das Land berichteten Nadia Nashir (Afghanischer Frauenverein) und Tajawul Almasy, der seit vielen Jahren in Hasbergen lebt. Der Konflikt sei nicht militärisch zu lösen, der Krieg nicht zu gewinnen, erklärte Nadia Nashir. Die derzeit zugespitzte Lage sei nur durch Dialog unter Beteiligung der Nachbarländer zu entschärfen.
CMS - 1.6.4 - Moindou
 

Aktuelles

Jan 15, 2014

Atatürk Verein für Bildung und Kultur e.V. (ADD) und OFRI laden ein :


Istanbul, Gezi-Proteste und Korruptionsskandal – Wohin geht die Türkei?

Die Gezi-Park Proteste vom Sommer 2013 in der Türkei bestätigten die Schwächen der Erdogan Regierung, die auf das Diktat der Mehrheit setzt und mit Kritik nicht umgehen kann. Anschließend begann im Spätherbst 2013 eine neue Ära, in der der Druck auf den türkischen Ministierpräsidenten wächst:  Demonstranten fordern seinen Rücktritt, seine Abgeordneten stehen nicht mehr hinter ihm und verlassen die Regierungspartei und die Justiz ermittelt wegen Korruption. Hinzu kommt, dass der Staatspräsident Gül, dessen Name in den Medien öfters mit der Gülen-Bewegung in Verbindung gebracht wird, sich von Erdogan immer deutlicher distanziert.

Was geschieht eigentlich in der Türkei? Was sind die Gründe der großen Kluft zwischen der islamisch religiösen Gülen-Bewegung, vor allem dem Gelehrten Fethullah Gülen, und Erdogan? Wird die Türkei demokratisiert oder islamisiert? Welche Bedeutung haben die demokratischen, laizistischen und europäischen Werte für die AKP-Regierung? Ist es möglich ohne Hilfe des Westens gegen den politischen Islam und ihren Einfluss auf die Demokratie vorzugehen und welche Rolle spielt die EU dabei?
Ozan Yurtseven, M.A. Europa

Termin: 24.1.2014 17 Uhr, Bildungszentrum Ata Türk, Spichernstr. 33
Previous page: Home  Next page: Afghanistan